Sonntag, 5. April 2009

Sonntag

Als der Wecker klingelte, sah es draußen nicht sehr einladend aus. Also drehte ich mich wieder um und dachte mir: Heute wird das Motto von Moose Peterson mal etwas abgewandelt:

No landscape photograph in bad light is worth sacrificing the welfare of the photographer!

Und da ich die letzten Tage immer sehr früh raus bin und mir auch die kleine Wanderung zum Delicate Arch noch etwas in den Gliedern steckte (ich weiss, dass das eigentlich nicht die Megaanstrengung ist, aber nicht vergessen, ich schleppe da ca. 30kg Extragepäck auf dem Rücken, auch wenn's gestern völlig umsonst war), genoss ich den Sonntag morgen einfach mal mit ausschlafen. Oder so dachte ich in dem Moment zumindest. Leider wurde es schon bald sehr umtriebig in meinem Motel, so dass an Schlafen nicht mehr zu denken war.

Gegen 8 bin ich dann aufgestanden und musste feststellen, dass mittlerweile zum ersten Mal so richtig die Sonne schien...Shit happens...

Nach nem kurzen Frühstück wurde schnell alles zusammengepackt, noch schnell geblogt und dann geht's auch schon gleich los zum Bryce Canyon NP.

Während ich unterwegs bin (so ca. 5 Stunden) gibt's hier noch ein paar Bilder der vergangenen Tage.

Enjoy...

Auch den Grizzly habe ich einen Tag lang durch die wunderbare Gegend gescheucht...

Oder er mich?

Irgendwann ließ er seine Frust an dem armen kleinen Aspen Tree raus ;-)

Danach machte er etwas Pause

Bevor er sich schlussendlich davon trollte

Auch dieser wunderschöne Rotluchs oder Bobcat begegnete mir unterwegs immer wieder

Welch schöner Kontrast zur Landschaft

Ätsch!

Kurz die krallen gewetzt...

...und ab auf die Jagd.

Zum Abschied noch mal auf Tuchfühlung

Mach's gut und hoffentlich bis bald mal wieder!

So jetzt heißt es wieder einmal: Laßt uns (oder nur mich) die Straße schlagen!

Weiße Pracht

Der Wecker klingelte heute morgen gleich noch etwas früher (5.20) als sonst, den ich hatte mir vorgenommen, dem Dead Horse Point endlich eine Besuch abzustatten. Beim letzten Versuch hatte mich ja der Mietwagen vollends ganz im Stich gelassen.

Laut Wetterbericht war für die Nacht und auch tagsüber mit Schnee zu rechnen. Genau was ich mir gewünscht hatte. Also schaute ich gleich mal zum Fenster raus und siehe da: Es hatte geschneit. Und wie! Selbst hier unten in Moab lagen min. 2 Inch (ja, so komisch messen die das hier) und es schneite noch immer.

Also ganz warm einpacken, Rucksack und Stativ geschultert und ab ins Auto. Die Fahrt zum Park wird ein richtiger Spaß, den je höher ich komme, desto mer Schnee liegt natürlich. Am höchsten Punkt der Strecke sind es gut und gerne 15-20 Inch. Auf jeden Fall mehr als unter mein Auto passt und wie sich herausstellt, bin ich außer den Rangern der einzige Trottel, der hier schon um die Uhrzeit unterwegs ist. Angesichts der Tatsache, dass der komplette Himmel ein einziges grau in grau ist, muss ich mich natürlich schon fragen, was das überhaupt soll.

Aber die Erfahrung zeigt, dass die Wolken immer mal wieder aufreisen und damit eine wunderschöne Lichtstimmung herbeizaubern kann. Also bleibt mir nix anderes übrig, als daran zu glauben...

Am Aussichtspunkt angekommen, schneite es noch immer, doch der Schnee war hier oben vergleichbar trocken und wurde vom Wind wunderschön auf den roten Felsen verteilt.

Nach Jay Maisel braucht ein gutes Foto genau drei Dinge:
  1. Light
  2. Color
  3. Gesture
Gestalt/Ausdruck (Gesture) hat es hier oben mal wirklich mehr als genug, man muss es nur einfach rausschneiden aus der Landschaft ;-) An Farbe (Color) mangelt es auch nicht, zumal die roten Felsen wunderbar mit dem frischen Schnee harmonieren. Fehlte also nur noch Licht...das bedeutet: Warten!

Oder sich erstmal einen guten Standpunkt für ein Foto suchen. Als ich den glaubte gefunden zu haben, ging ich wieder zu Punkt 1 "Warten" über. Um das ganze etwas leichter zu machen, gönnte ich mir eine der beiden Energieriegel, denn Frühstück gibt's im Super 8 erst ab 6.00. Als ich den Tiger's Milk Bar (Die Rückrufaktion für genau meinen Riegel, die ich beim googeln des Links gerade entdeckt habe, ignorieren wir jetzt einfach mal ganz leger) gerade verschlungen hatte, sah ich plötzlich etwas blaues am Himmel, doch leider Fehlalarm. Die Sonne schaffte es noch nicht ganz durch und der blaue Fleck war in nullkommanichts wieder verschwunden.

Zum Glück war ich warm eingepackt, sonst wäre die Warterei noch spaßiger geworden. Irgendwann hatte der Himmel dann doch etwas Erbarmen mit mir und ich konnte loslegen. Das Licht war zwar nicht wirklich toll, aber nach Jay Maisel kann, wenn 2 der 3 Zutaten ausreichend vorhanden sind, die dritte auchmal etwas hinterher hinken. Aber macht Euch doch einfach selber ein Bild:


Als ich den Juniper Tree gerade fertig hatte, kam mir durch den fast wadenhohen Schnee ein asiatisches Pärchen entgegen, bei dem sie Crocs trug, und zwar barfuß!!! Auf dem Rückweg machte ich im Visitorcenter halt, um die Gebühr für den Park noch zu bezahlen, nachdem morgens noch keiner mein Geld gewollt hatte. Dort sah ich auch das Pärchen wieder sodaß ich dank Sonjas Panasonic LX-3 heimlich das folgende Beweisfoto machen konnte:

Naja, jeder wie er mag. Ich war froh um meine Wasserdichten Stiefel, denn mittlerweile taute es schon wieder gewaltig.

Danach ging's zurück zum Hotel. Ich verbrachte die zeit mit Koffer packen, Flüssigkeit und Kaubares (Obst, hallo Herr Ernährungsberater) nachtanken, Bilder runterladen und da ich eine der beiden benutzten Karten (die bei weitem vollere, natürlich) vergessen hatte, auf meinen Hyperdrive zu laden, hatte ich auch noch etwas Zeit zum Bloggen, bevor ich wieder losziehen konnte. Denn der Hyperdrive oder meine LaCie-Rugged-Platte sind meine ständigen Begleiter. So habe ich immer mind. 1 von den 3 Kopien meiner Bilder bei mir. Ja, nennt mich ruhig paranoid, aber Murphy war schließlich Amerikaner und die Vorstellung, meine Bilder von diesem Trip zu verlieren, ist einfach undenkbar ;-)

Wenn Ihr Euch fragt, ob ich so schnell blogge oder der Hyperdrive so lahmarschig ist: Ich habe natürlich den Paranoiker-Modus aktiviert, der jedes einzelne Bild nochmal komplett vergleicht, nachdem er es kopiert hat, dauerte es halt etwas länger. Aber was nützt mir eine Kopie meiner Bilder, von der ich nicht weiss, ob sie überhaupt in Ordnung ist...

Da es währendessen eh regnete, war's auch nicht so schlimm. Als alles endlich beendet war (kopieren, bloggen und der Regen), machte ich mich auf zum Delicate Arch. Mir war zwar von vorneherein klar, dass heute nicht das richtige Wetter dafür war, aber ich mag die kleine Wanderung dort hinauf einfach sehr und wollte mir schließlich auch mein Abendessen bei Denny's verdienen. Außerdem war das Wetter auch für so ziemlich alles andere mehr als bescheiden.

Schon nach den ersten Metern auf dem Felsteil der Route merkte ich, dass es da oben sicher richtig kräftig pusten musste und als ich oben ankam, bestätigte sich das gleich so richtig. Aber Woolpower sei dank, war's mir dennoch angenehm warm um's Herz. Allerdings nicht wegen des Lichts, denn das war genau wie erwartet.

Doch das gab mir die Gelegenheit, mich auch mal selber unter den Arch zu stellen und mich von einem der ganz wenigen anderen hier oben fotografieren zu lassen.


Verglichen mit den sonst bis zu 150 und mehr Besuchern war es heute mal richtig ruhig hier oben. Seht selbst:


Aus dieser Perspektive sieht man auch mal das natürliche Amphitheater richtig gut. Weil ich nicht gleich wieder verschwinden wollte, probierte ich einfach noch ein bissel mit Sonjas Lumix rum. Hier mal eine wie ich finde komplett andere Ansicht. So habe ich sie zumindest bisher noch nirgends gesehen...


Und hier der Arch mit dem South Window im Hintergrund, wenn auch nur sehr klein ;-)

Die beiden letzten Verbliebenen (siehe vorheriges Bild) waren übrigens auch aus dem wilden Süden unserer Republik, genauer aus Freiburg, und wir macht uns zusammen auf den Abstieg. Die sehr nette Unterhaltung mit den "symbadischen" Freiburgern machte den selbigen zu einem recht kurzweiligen Vergnügen, sodass wir gegen 7.00 Uhr wieder am Parkplatz waren. Die beiden machten sich auf zum Campground und ich mich auf den Weg zurück nach Moab, wo ich mir nach einer verdienten (und nötigen) Dusche einen nötigen (und verdienten) Philly Melt bei Denny's genehmigte. Im Fernsehen gab's dann ausnahmsweise nicht Animal Planet (das ging mir am Vortag leider mal so richtig auf den ...), sondern Mel Gibson starb für mich (und Schottland). Ein IMHO immer noch sehenswerter Film. Danach noch schnell die Ereignisse des Tages hier niedergeschrieben und dann ab in die Federn.

Morgen werde ich nur bei richtig gutem Himmel so früh aufstehen...

Mal was zwischendurch...

Gestern hatte mein kleines armes Miet-Auto richtig Angst zwischen diesen beiden Monstern ;-)


Dafür war meines viel dreckiger als die ganzen SUV-Lachnummern, die hier hauptsächlich rumstehen, und aussehen, wie frisch vom Fließband. Aber schließlich ist der Focus ja ein erfolgreiches Rallye-Auto und so wird hier auch eingesetzt...


Fenster-Einbruchschutz auf amerikanisch in meinem Motel-Zimmer :-)


Für alle MacbookPro-Besitzer hier eine interessante Sache:
Wenn Ihr Euch fragt, wie man auf 6GB kommen kann, hier ist die Antwort:

Other World Computing

Nicht ganz günstig, aber sein Geld wert. Ich wollte auch noch was anderes außer Bilder mitbringen ;-)

So jetzt habe ich die Zeit während dem Herunterladen meiner Bilder auch irgendwie totgeschlagen und kann wieder losziehen...später mehr...

Samstag, 4. April 2009

Melde mich zurück

Natürlich melde ich mich aus Moab zurück, auch wenn nicht wenige den kleinen "April's Fools Joke" wirklich geglaubt haben. Keine Angst, ich nenne keine Namen, auch wenn der eine oder die andere dabei war, die mich wirklich gut genug kennen müssten.

So leicht lass ich mich nicht aus der Fassung bringen und ich habe noch am gleichen Mittag dieser Gegend einen zweiten Besuch abgestattet. Und siehe da: Es war in Wirklichkeit ein als Berberlöwe verkleidet Berglöwe (Puma), der sich mit seinen Kumpels einen (April-) Spaß daraus gemacht hat, übermüdete Fotografen zu verwirren ;-)

Doch das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen und habe deshalb die Bande den Rest des Tages über mit meiner Kamera gejagt. Ja sogar bis hoch in die schneebedeckte Gipfelregion der La Sal Mountains bin ich ihnen gefolgt. Doch seht selbst...

Ich hatte ihn müde gehetzt und durstig gemacht ;-)

Hungrig schien er auch, doch ich war auf der Hut

Allrad-Ausfall-Ausrutscher

Als es uns allen zusammen dann doch etwas frisch wurde da oben im Schnee, ging's wieder talwärts und diesmal Richtung Sandwüste...

Unterwegs hatte er einen kleinen Snack zu sich genommen


Auch von einem ausgefuchsten Zick-Zack-Fluchtweg lies ich mich nicht abschütteln...


Nachdem wir uns zweimal tief in die Augen gesehen haben, hatte ich ihn endlich soweit, dass er für mich nochmal den Berberlöwe gab...


Zum Abschied gab er mir deutlich zu verstehen, was er von hartnäckigen Fotografen hält:


Soweit von hier. Lasst Euch überraschen, was ich am nächsten Tag erlebte...

Und: Kids, don't try this at home! ;-)

Mittwoch, 1. April 2009

Alles schon wieder vorbei

So, heute soll es also endlich losgehen mit der Fotografiererei und ich mache mich schon lange vor Sonnenaufgang zu den Canyonlands auf. Es stürmt, regnet und schneit ein bissel, aber das soll mich natürlich nicht aufhalten.

Nachdem ich einen guten Platz für das Auto gefunden habe, schnapp ich meinen Rucksack und laufe los. So langsam dämmert es und ich packe die Kamera aus, um gleich gewappnet zu sein, wenn mir hoffentlich bald das erste Tier über den Weg läuft.

Als ich um ein Felsen herum komme, traue ich meinen Augen nicht mehr, denn vor mir steht ein ausgewachsener Löwe.


Ich mache geistesgegenwärtig ein Beweisfoto, dann ist er auch schon wieder weg. Eigentlich wollte ich hier ja Berglöwen, also Pumas, fotografieren. Völlig verwundert darüber gehe ich auf dem schnellsten Weg zurück zum Auto. Nach einer Verschnaufpause denke ich über das soeben erlebte nach und beschließe, dass es eigentlich nur an dem Red Bull und dem 3/4 Liter Cola von gestern gelegen haben kann und ich dadurch noch so high bzw. stoned bin, dass an Fotografieren nimmer zu denken ist.

Also fahre ich zurück ins Hotel, buche online schnell meinen Rückflug auf den folgenden Tag um (gegen eine geringe Umbuchungsgebühr von "nur" 150,- Euro) und storniere meine Hotelreservierung für die anderen drei Nächte (das Super 8 ist da wirklich spitzenmässig und akzeptiert alles ohne Gebühr), bevor ich mich dann auf den Rückweg nach Las Vegas mache. Das dort für die kommende Woche reservierte Hotel ist zum Glück auch sehr flexibel und ich kann ohne Probleme und Gebühr für die nächste Nacht umbuchen.

Jetzt liegen also wieder 7-8 Stunden Autofahrt vor mir und ich fahr lieber gleich los, damit ich nicht all zu spät ankomme und noch genügend Schlaf vor dem Rückflug tanken kann, denn der Flieger wird schon gegen 7 Uhr morgens aufbrechen. Eine andere Verbindung war so kurzfristig nicht mehr zu kriegen.

So weit von hier...mehr, wenn ich wieder zurück bin.


Im gelobten Land

So, mittlerweile bin ich in Moab in Utah angekommen und damit umringt von genialen roten Felsen. Die Fahrt war auf Grund meines Schlafmangels recht anstrengend, so dass ich mich mit zahlreichen Pausen (ich glaube es waren 6 oder 7) sowie Cola und sogar einer Dose Red Bull wachgehalten habe. Wer meine Abneigung gegen beide Getränke kennt, kann daraus ableiten, dass ich wirklich müde war.

Wen's interessiert, hier ist die Strecke:

Größere Kartenansicht


Auf den 460 Meilen habe ich den Durchschnitts-"Verbrauch" von den übernommenen 31,8 Meilen pro Gallone ganz gepflegt auf 33,2 MPG verbessert. Das liegt sogar über dem Wert, den der Vermieter angibt. Mein Ford Focus führt dessen Wertung damit an (einer der Gründe warum ich mich für ihn entschieden habe) und der Wagen, den wir letztes Mal hatten (ein Minivan) kommt gerade mal auf die Hälfte. Und das beim fast doppelten Spritpreis. Ihr seht: Ich bin also wirklich auf wirtschaftlichem Sparkurs und nicht im Urlaub hier ;-)

Gegen 15.30 Uhr kam ich dann im Super 8 an und konnte gleich auf's Zimmer. Schnell alles ausgepackt und etwas auf's Bett gelegt, da ich schon recht fertig war, bevor ich mich dann zum Supermarkt aufmachte, um Obst, Sonnencreme, Müsliriegel, Wasser und eine leckere Suppe zum Abendessen zu besorgen.

Nach dem Essen habe ich noch alle Akkus vollgemacht, um für den ersten "richtigen" Tag gerüstet zu sein und dann noch ne halbe Stunde Animal Planet geschaut, denn da kam ein Bericht über die Tiger in den Sundarbans. Das ist ein riesiges Flußdelta zwischen Indien und Bangladesch und auf Grund seiner Unzugänglichkeit eines der sichersten Rückzugsgebiete für den Bengaltiger. Gleichwohl ist es auch der einzigste Ort, an dem er regelmäßig Menschen angreift, tötet und gelegentlich sogar frisst. Die Gründe dafür sind nicht wirklich bekannt, aber es gibt verschiedene Vermutungen:
  1. Da das Wasser einer sehr hohen Salzgehalt hat und die Tiger damit kaum echtes Süßwasser zum Trinken finden, gehen manche davon aus, dass das Salzwasser die Tiger besonders aggresiv macht.
  2. Andere vermuten, dass das ständige Trinken des Salzwassers die Tiger schwächt und sie sich deshalb die leichteste Beute aussuchen.
  3. Die Gezeiten in den Sundarbans sorgen dafür, dass die Tiger ihre Reviere ständig neu markieren müssen. Manche Forscher vermuten deshalb, dass die Tiger dadurch Ihre Reviere aggresiver gegen Eindringlinge und damit auch gegen den Menschen verteidigen.
  4. Die Menschen in den Sundarbans verbringen sehr viel Zeit damit in gebückter Haltung nach Nahrung, etc. zu suchen, vor allem das Honigsammeln gehört zu ihren Hauptbeschäftigungen. In gebückter Haltung passen sie aber perfekt in das Beuteschema eines Raubtieres, ganz im Gegensatz zur aufrechten Haltung, vor der die meisten Raubtiere i.d.R. respekt haben.
Vermutlich ist es von allem etwas. Man hat hier übrigens Experimente mit auf dem Hinterkopf getragenen Gesichtsmasken gemacht, welche scheinbar zu einem gewissen Grad vor Angriffen schützen. Die meisten Katzen und auch der Tiger greifen nämlich gerne von hinten an, was allerdings zum Problem für den Tiger wird, wenn es durch die Maske kein Hinten mehr gibt ;-)

Gegen 9 bin ich auch schon eingeschlafen und habe endlich eine angenehme und schlafreiche Nacht verbracht. Mehr gibt's dann morgen dem 1. der 4 Foto-Tage in Moab...

Noch ein Nachtrag...

Während ich auscheckte, lief in der Lobby des Hotels "The Eye of the Tiger" von Survivor. Welch gigantischer Abschied nach dieser schlaflosen Nacht ;-) Da kann jetzt eigentlich nix mehr schiefgehen...

Während ich am Morgen beim 7/11 war und später während ich die Sachen ins Auto brachte (ein Zeitraum von mehr als einer Stunde) stand vor dem Hotel diese Taxischlange. Da die Autos alle unterschiedliche Werbung auf dem Dach haben, konnte ich sehen, dass es die ganze Zeit die selben 5 waren. Das besondere daran: Alle hatten permanent Ihren Motor am laufen!

OK, es war nicht sonderlich warm, aber wenn man Türen und Fenster zu läßt, wär es wahrscheinlich auch noch erträglich warm drin. Aber nachdem der Sprit wieder nur $1.85 kostet (nach $3.60 im Herbst), geht das auch gut wieder auf diese Art...