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Mittwoch, 5. Februar 2014

Herbst-Nachtrag

Im vergangenen Herbst war ich einige Zeit im Bayerischen Wald sowie in Österreich unterwegs. Der Österreich Teil des Trips hat ja schon Einzug in die Schlangen-Posts im Januar gefunden, so dass ich die Schlangen-"Freunde" unter Euch nicht gleich wieder damit quälen will ;-) Das tue ich – so die Schlangen im Schwarzwald mitmachen – erst wieder im April. Bis dahin möchte ich Euch im folgenden ein Paar Eindrücke aus dem Bayerischen Wald zeigen.

Im ersten Teil meiner Reise war ich mit meiner Jugendgruppe des fotoclub filderstadt unterwegs. Wir hatten viel Spaß und alle konnten mit zahlreichen neuen Fotos die Heimreise antreten. Die Bilder der Teilnehmer gibt es u.a. hier und hier zu sehen...

Tierbilder konnte ich in den 4 Tagen nur wenige schießen...den Grund gibt es weiter unten ;-)

Nicht ganz, was ich im Kopf hatte, aber trotzdem ein guter Start


Der Europäische Brummbär...

Die Wildkatze macht einen auf niedlich ;-)

An einem der Abende stand eine Tour auf den Lusen auf dem Programm. Dabei merkten einige, dass eine gewisse Fitness auch für die Fotografie nicht ganz unwichtig ist. Auf dem folgenden Foto konnten aber schon wieder alle vier Teilnehmer mehr oder weniger lächeln ;-)


Während die einen den Sonnenuntergang genossen schoben die anderen kurzer Hand sogar noch ein Cover-Shooting dazwischen...


Ich selber hatte mangels Stativ und Objektiv (gleich mehr dazu) nur meine geliebte Fuji X-20 zur Verfügung und begnügte mich in erster Linie mit Making Of Bildern. Wenigstens ein Landschaftsbild musste es aber sein und die Fuji bekam die anspruchsvolle Lichtsituation gut in den Griff. Für mich wirklich eine der besten Kompaktkameras auf dem Markt...


Bevor es mit der Nachtfotografie weitergehen sollte, musste natürlich noch ein Gipfel-Gruppen-Bild her. Bei genauerem Hinsehen sind schon die ersten Frostbeulen zu erkennen, denn der Wind war kräftig und kalt und nur ein mitdenkender Fotograf – eher älteren Semesters – hatte lange Unterwäsche angezogen ;-)


Die übrigen vier bekämpften die Kälte mit modernsten Bionik-Methoden, die man sich im Reich der Pinguine abgeschaut hatte. Der einzige Handschuhmitbringer ging derweil dem eigentlichen Zweck des abendlichen Abenteuermarsches nach: Dem Bannen der Milchstraße auf den hochempfindlichen Sensor seiner Kamera. Dabei wurde er von seiner Pinguinhorde bestmöglich bei Laune gehalten und die zwischenzeitlichen Lachkrämpfe überbrückten perfekt die einminütigen Belichtungen und halfen tatkräftig beim Überwinden der langsam immer mehr aufkommenden Kälte – Handschuhe oder lange Unterwäsche hin oder her ;-)


Und nun zum Grund der wenigen eigenen Fotos...mir fehlten meistens schlicht die Objektive und/oder Stative dazu. Das folgende Bild zeigt dies recht anschaulich ;-)


Das ist eben das harte Los eines Jugendleiters, dessen Jugendgruppe mittlerweile komplett auf das (zugegeben eh beste) Kamerasystem des selbigen umgestellt hat. Und nein, ich denke deshalb nicht über einen Wechsel zur "Dunklen Seite" nach...zukucken wie andere gute Fotos schiessen, kann auch Spaß machen ;-)

Mir blieb daher gar nix anderes übrig, als auf dem Rückweg aus Österreich nochmal im Bayerischen Wald vorbei zu schauen. Und das sollte sich lohnen, denn gutes Karma zu sammeln macht sich immer irgendwann bezahlt...

Seht selbst:






Nachdem ich die Otter-Bilder, die mir seit dem ersten Besuch im Kopf rum schwirrten, im Kasten hatte, versuchte ich mein Glück auch noch bei den Wildkatzen und am nächsten Tag bei den Luchsen in Ludwigsthal. Auch dort machte sich die stundenlange Warterei irgendwann bezahlt.








Auch wenn man statt mit einer Jugendgruppe mit dem eigenen Vater unterwegs ist, muss man von Zeit zu Zeit auf Teile der Ausrüstung verzichten...


Aber ohne ihn gebe es wohl im doppelten Sinne heute keinen Fotografen Harald Löffler, sodass hier auch bezüglich der allzu bequemen Arbeitsposition gerne ein Auge zugedrückt wurde ;-)

Mittwoch, 10. Februar 2010

Bei der Arbeit

Da ich des öfteren danach gefragt wurde und gerade eh welche rausgesucht habe, dachte ich, ich zeig hier auch mal ein paar Arbeitsfotos. Damit es nicht zu langweilig ;-) wird gibt's auch gleich das jeweils passende Foto, dass dabei entstanden ist, mit dazu.

Erst mal was ganz altes...

Olympus-Usertreffen, Mallorca im Oktober 2002. Meister SchraEDER wacht im Hintergrund, dass der Harald auch alles richtig macht ;-) Danke an Eric Scheuermann fürs Bild! Und ich weiss sicher, dass er kein Berliner, sondern Schwabe ist. Auch wenn er meist nicht mehr so redet ;-)))


Hier das Pano dazu...Kein Knaller, aber eines meiner ersten gestitchten Bilder...mit der 4MP Oly E-10...die 5000 Pixel in der Breite macht meine heutige Kamera auf einmal... OK, OK, den Bildwinkel natürlich nicht ;-)


Olympus-Usertreffen Werfenweng, Mai 2003. Danke an Tonia Tünnissen fürs Bild! Die Uhr und Mütze hab ich immer noch, nur die Kamera musst schon bald nach diesem Usertreffen der Canon 10D weichen...

Im Rahmen des Landschaftswettbewerbs entstand damals dieses Bild hier...mein erster kleiner Fotowettbewerb und gleich der erste Platz. Das war damals ein riesen Ansporn ;-)


Auf "Tigerjagd" mit der neuen Canon 10D im Sommer 2003...natürlich standesgemäß vom Elefantenrücken ;-)

Zwar nicht bei obiger Gelegenheit entstanden, aber eines meiner liebsten Tigerbilder aus der Wilhelma...

Etosha, Namibia, Oktober 2004...ungezählte Stunden warten und schwitzen im guten Toyota Condor.

Die Gabelracke (oder Lilac-Breasted Roller), der Charaktervogel des Etosha NP

Im Blizzard, Bayrischer Wald, März 2006. Danke an Duncan Usher fürs Bild!

Natürlich ist das vorherige Bild nicht just zusammen mit dem hier von meinem Freund dem Wolf entstanden, sonst hätte Duncan sicher was besseres zu tun gehabt, als mich zu fotografieren ;-)

Wilhelma, Herbst 2006, mit vollem Blitzprogramm ;-) Danke an Axel Küfner fürs Bild!

Keine Angst, die Affen haben das Blitzlicht-Gewitter unbeschadet überstanden ;-)

So oder so ähnlich kann ein Sonnenuntergang in Namibia aussehen...oder auch bei uns auf den Fildern ;-)

So kann er aber definitiv nicht auf den Fildern aussehen! Etosha Namibia, Mai 2006

Bad Wildbad, Mai 2007, am gefürchteten "Gang Bang" Sprung. Danke an Ralph Stiller fürs Foto und Danny Spiller für die Sprunggewalt!

So sieht's aus meiner Sicht aus. Man was hätte ich damals ne Vollformat-Kamera brauchen können um auf Grund des größeren Bildwinkels etwas mehr Spielraum zum Abdrücken zu haben. Da das ganze geblitzt ist, fällt hier die sonst übliche Schrotschusstechnik mit Serienaufnahmen aus, denn die benötigte Blitzleistung gibt's nicht mal mit Booster. Und leider sieht man den Fahrer nicht kommen, sondern muss sich auf seine Ohren verlassen und dann irgendwie im richtigen Moment abdrücken

Unterwegs auf einem Katamaran-Segelboot an der Atlantikküste vor Walvis Bay in Namibia, Dezember 2007. Das hässliche Wrack ist ein von den Russen zurückgelassener Fischkutter, der jetzt den Kormoranen und Pelikanen als Stützpunkt dient und so langsam vor sich hinrostet. Es muss schon was gewaltig schief laufen, wenn Russen, Spanier und Japaner (unter anderen) an den südlichen Zipfel Afrikas fahren müssen, um ihren übersteigerten Fischbedarf decken zu können. Siehe auch meinen Post von letzter Woche.

So sehen die Jungs von näher aus...

Zu Besuch bei unseren Freunden auf N/A’AN KU SÊ in Namibia, Dezember 2007. Für ein gutes Foto muss man auch ein bissel Staub in Kauf nehmen ;-)

Das Ergebnis dürfte ja schon bekannt sein, hab ja oft genug Werbung für meinen Kalender gemacht ;-)

Warten auf noch besseres Licht... Grand Canyon, Oktober 2008 – Naturfotografie ist schon ein verdammt hartes Brot ;-)

Manchmal, aber nur manchmal, lohnt sich die Warterei wenigstens.

Einweisung meines Praktikanten in die "Geheimnisse" der Wasserfotografie, Triglav NP, Slowenien, August 2009.

Und er hat dabei auch was gelernt, oder? Copyright bleibt natürlich trotzdem bei mir: Lehrjahre sind keine Herrenjahre (aber ich wiederhole mich)...

Soviel für heute...wobei, seit 3 Minuten ist es ja schon wieder morgen ;-) In den nächsten Tagen gibt's mal was noch viel nostalgischeres, über dass ich gestern zufällig gestolpert bin...

P.S.: Da hab ich doch glatt noch was relativ frisches vergessen...

National Park Böhmerwald, Tschechien, Oktober 2009. Danke an meinen Dad für das Bild! Mann, war das ein Sch%§$-Wetter und die Felsen super glatt. Kurz darauf hat's mich auch ordentlich hingelegt...

...naja, das Ergebnis entschädigt etwas dafür...

Nach so viel "Arbeit" bekommt der Fotograf natürlich Hunger, muss aber aufpassen, dass die wohlverdiente Mahlzeit nicht Ruckzuck weggeschnappt wird ;-)