Mittwoch, 28. April 2010

Seit 4 Jahren...

...fahre ich nun immer mal wieder in den Bayrischen Wald um die Tiere in der Gehegezone bei Neuschönau (und auch in Ludwigsthal) sowie die teils wunderschöne Natur des Nationalparks in Bildern festzuhalten. Aber noch nie hatte ich dort so wie in den vergangenen Tagen 4 Tage ohne Unterbrechung (OK, nachts schon ;-) vollen Sonnenschein und keine Wolken am Himmel.

Doch was Viele erfreut ist des Tierfotografens schlimmster Alptraum. Denn außer zum Sonnenauf- und -untergang ist die restliche Zeit des Tages leider Sendepause angesagt, denn Bilder sind bei solchem Licht reine Stromverschwendung. Dann doch lieber Kälte, Schnee oder sogar Regen...

Dadurch waren die Ergebnisse eben weit weniger ergiebig als gewünscht. Aber jammern is nich, man muss halt das Beste draus machen. In meinem Fall hieß das eben mal wieder vernünftig (Aus)schlafen und Festplattenplatz freihalten für zukünftige bessere Gelegenheiten ;-)

Etwas Plattenplatz habe ich aber doch verschwendet:

Wassergymnastik

Life's a Bear (Part II)

Hungrig?

"Wo ist mein Handtuch?"

Siesta

Nicht nur dem Bär war langweilig ;-)

"Alles meins!"

Hier noch ein paar weitere Festplattenplatzkiller aus den vergangenen Jahren:

Ein Rauhfußkauz

Die Himmelsleiter auf den Gipfel des Lusen

Life's a Bear (Part I)

Nervende Bienen im "Goldenen Herbst"

Kleiner Streit unter Geschwistern

Fauler Fischotter

Der Wolf ist nicht viel besser

Attack of the "Blut-Elstern"

Unter Beobachtung

Gegen Langeweile!

Junger Uhu

Junge Wildkatze

Die Definition von "Cute" ;-)

Tja und nach 4 Jahren habe ich nun endliche auch gelernt, wie man "Bayerischer Wald" richtig schreibt. Somit hat sich der Ausflug doch gelohnt ;-)

Mittwoch, 7. April 2010

Ich bin drin ;-)

Eigentlich platze ich ja schon seit November letzten Jahres fast vor Stolz, aber bevor es nicht schwarz auf weiß vor mir lag, (OK, es ist ja eigentlich in Farbe, mit SW hab ich ja nicht so viel am Hut ;-) wollte ich damit einfach hinterm Berg halten. Man weiß ja nie...

Aber gestern kamen die Belegexemplare endlich bei uns an und jetzt kann ich Euch hier ganz stolz eine "billig abfotografierte" Version eines meiner persönlichen Lieblingstigerbilder zeigen, welches in der aktuellen Jugend-Ausgabe der amerikanischen National Geographic als Centerfold (Neudeutsch für Mittelseitenposter) zu finden ist.


Es ist schon ein cooles Gefühl, mit Fotografen-Größen wie z.B. Frans Lanting zusammen in einem Magazin diesen Ranges im Fotografenverzeichnis aufgelistet zu sein. Zumal das Bild auch noch zusammen mit einem von Frans Lanting als Inset auf dem Cover abgebildet ist. Da ich aber kein Makro-Objektiv habe, erspare ich den Lesern das Bild davon ;-)

Zur Feier des Tages gibt es auch dieses Bild (genauso wie die Motive des kürzlichen Blogeintrags) für den Rest des Aprils zum absoluten Feierpreis und es kann ab sofort in den folgenden Varianten bestellt werden:
  1. 30x45cm Print im schwarzen 50x60cm Klapp-Passepartout montiert: 70,- statt 100,- Euro
  2. Print wie unter 1., aber zusätzlich im hochwertigen silbernen Alurahmen inkl. Antireflexglas: 100,- statt 135,- Euro
  3. Jede weitere Größe und Kombination (auch auf Leinwand, Alu-Dibond, usw.) auf Anfrage und ebenfalls mit 30% Feier-Rabatt
Zur Bestellung oder Anfrage genügt eine Email an hl[ät]Eye-of-the-Tiger.com. Gerne berate ich auch per Telefon (0711 4400884) über die weiteren Größen und Möglichkeiten.

Mittwoch, 31. März 2010

Shape Collage

Zur Abwechslung gibt's heute mal einen Hinweis auf ein kleines aber sehr feines Stück Software. Es heißt "Shape Collage" (Oh Wunder, bei der Überschrift...), ist in einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen Version erhältlich und in Java implementiert, so dass es auf fast jeder denkbaren Plattform läuft. Für Mac, Linux und Windows gibt es natürlich fertige Installationspakete, sodass einem schnellen Test nix im Wege steht.

Doch wozu ist das Teil denn nun gut? Ganz einfach: Um aus vielen einzelnen Bildern automatisiert eine Collage zu erstellen (Oh Wunder, bei dem Namen...). Dabei kann die Collage fast beliebige Formen annehmen. Einige vordefinierte Formen wie Rechteck, Herz, Kreis, etc werden schon mitgeliefert, aber im Prinzip genügt ein einfaches Schwarz-Weiß-Bitmap-File, welches sich fix in die Software einbinden lässt. Shape Collage versucht dann automatisch alle schwarzen Stellen der Bitmap mit Miniaturen der gewünschten Bilder zu füllen und sich dabei der Form der schwarzen Bildteile anzupassen. Am einfachsten sieht man das wohl am folgenden Beispiel.

Das ist meine erstellte SW-Form

Ein paar Bilder dazu und durch Shape
Collage gejagt ergibt dieses Ergebnis.

Wer an der kostenlosen Version gefallen findet, kann für 25$ per Paypal einen Freischaltcode erwerben, der zum einen die lästigen Wasserzeichen des Herstellers aus den fertigen Collagen entfernt und zum anderen sowohl das Speichern der Projekte sowie das generieren der Collagen im Photoshop PSD-Format ermöglicht. Jedes Bild der Collage wird dabei als eigene Ebene abgelegt, so dass hinterher noch bequem die Anordnung, Reihenfolge und Ausrichtung jedes einzelnen Mini-Bildes angepasst werden kann. Viel Spaß beim Puzzeln ;-)

Die Software ist übrigens nicht nur praktisch und einfach zu bedienen, sondern wie der folgende Screenshot zeigt auch noch sehr effizient implementiert. Durch die volle Auslastung aller Prozessoren geht die Generierung der Collagen sehr flott vonstatten.

Da müssen alle kleinen Männchen in meinem Mac ran ;-)

Alles in allem also durchaus die 25$ und in jedem Fall einen Test auf dem eigenen Rechner wert...


Montag, 22. März 2010

Fire and forget

Mit diesen Worten hat Andy Rouse mir mal seine Strategie für die großen Naturfoto-Wettbewerbe beschrieben. Also hin schicken und dann vergessen. Und damit hat er auch absolut recht, denn Fotografie ist nun mal kein wirklich objektives Geschäft und mal gefällt der Jury ein Bild und der anderen Jury eben nicht. Das ist weder gut noch schlecht, sondern einfach Tatsache ;-)

Und nachdem die Glanzlichter-Ergebnisse nur offiziell verschickt sind, kann ich die Katze auch aus dem Sack lassen (pun intended ;-). Denn dieses Jahr hatte ich zum ersten Mal auch etwas Glück. Eines meiner Bilder wurde bei einem der größten weltweiten Naturfoto-Wettbewerbe, den Glanzlichtern, aus über 15.000 Bildern als eines der 86 Siegerbilder (einem sog. Highlight) ausgewählt.

Das will natürlich gebührend gefeiert werden und deshalb gibt es das besagte Bild ab sofort bis zur Eröffnung der Glanzlichter-Ausstellung in Fürstenfeldbruck am 14. Mai 2010 zum Sonderpreis.

"Moonlight on the Egg Factory"

Um dieses Bild handelt es sich und es kann ab sofort in den folgenden Varianten bestellt werden (E-Mail an hl[ät]Eye-of-the-Tiger.com genügt):
  1. 30x45cm Print im schwarzen 50x60cm Klapp-Passepartout montiert: 70,- statt 100,- Euro
  2. Print wie unter 1., aber zusätzlich im hochwertigen silbernen Alurahmen inkl. Antireflexglas: 100,- statt 135,- Euro
  3. Jede weitere Größe und Kombination (auch auf Leinwand, Alu-Dibond, usw.) auf Anfrage und ebenfalls mit 30% Highlight-Rabatt
Damit auch die Liebhaber von Tiermotiven nicht zu kurz kommen, gilt das ganze auch für die folgenden beiden Bilder.

"Silent Hunter"

"Thurst"

Warum ausgerechnet diese beiden Motive? Beide haben es beim "Wildlife Photographer of the Year" Wettbewerb der BBC und des Natural History Museums 2007 bis in die letzte Auswahlrunde ihrer jeweiligen Kategorie geschafft. Das ist ungefähr so, wie ins Wimbledon-Finale zukommen (also als Tennisspieler natürlich, als Fotograf braucht's dafür nur nen Reportageauftrag), denn der Wettbewerb hat so ziemlich den selben Stellenwert wie das berühmte Tennisturnier. Ach ja, und dann halt das Finale noch zu verlieren ;-)

Natürlich gehen auch bei diesem Preis wie bei allen Verkäufen meiner Bilder 5% des Erlöses in den Naturschutz!

Und eines ist leider auch schon sicher. 2010 werde ich bei der BBC sicher wieder nix gewinnen, denn ich Schlafmütze habe das Motto leider verdreht: "I forgot to fire" ;-)

Montag, 15. März 2010

2. Usedomer Fotonacht

Wie bereits in einem früheren Blogeintrag angekündigt, war ich am 6. März als Referent zur 2. Usedomer Fotonacht eingeladen. Das Ganze war eine tolle Veranstaltung mit 5 begeisternden und grundverschiedenen Vorträgen und neben den vielen netten Gesprächen mit den Besuchern durfte ich mit Dieter Hartmann und Ulrich Faust sowie deren Familien mal wieder sehr angenehme Fotografen- und AV-Kollegen kennenlernen.

Auch das Feedback des Publikums war erfreulicherweise äußerst positiv und sowohl meine Raubkatzen als auch die Impressionen aus Namibia wurden begeistert aufgenommen. Für die Sequenz des Fisch fangenden Pelikans gab es sogar Szeneapplaus, was zwar in der Vergangenheit immer mal wieder vor kam, mich aber natürlich immer wieder sehr freut.

An dieser Stelle deshalb auch nochmal ein großes Danke an die zahlreichen Zuschauer für Ihre Begeisterung und die netten Gespräche in den Pausen zwischen den einzelnen Shows!

Für alle "Nichtdabeigewesenen" hier noch ein paar Eindrücke der Veranstaltung:

Ruhe vor dem (An)Sturm

Letzte Vorbereitungen

"Anpfiff" – Dieter Hartmann, Ulrich Faust & ich (v.r.n.l.)

Dieter Hartmann während der Einleitung zu seinem faszinierenden Canada-Vortrag. Vor allem die perfekte Abstimmung von O-Tönen, Musik und Bildern war sehr beeindruckend.

"Nein, nein, nein! Das war nicht mit Magix gemacht!" ;-)

Sondern mit Wings Platinum, wie übrigens alle 5 gezeigten Shows an diesem Abend. Dieter verzeih mir, aber das mit dem Magix konnte ich mir nicht verkneifen ;-)

Auch in den Pausen war einiges geboten

Ulrich Faust bei der Ankündigung seiner "Wanderung rund ums Fletschhorn". Die erste Show des Abends, die auch FullHD-Videos mit Bildern und Musik zu einer sehenswerten Einheit verband. Und auch die herrlich frischen Video-Selbstportraits haben das Publikum begeistert ;-)

Nach getaner Arbeit: Müde, aber happy vor dem genialen SiebzigZollFoyerWerbeDisplay

Danke auch an Daniel, Ute & Manuel für die gemütliche Unterbringung in Eurer schönen Ferienwohnung.

Am Tag nach der Fotonacht ging's nach einem ausgiebigen Brunch gemeinsam nach Swinemünde an den Strand zu einem kleinen Spaziergang. Natürlich mit Kamera, sodass der Spaziergang zwar zeitlich lang, streckenmässig aber sehr kurz ausfiel ;-)

Nein, wir waren nicht in Holland ;-) Auch in Polen gibt es Windmühlen...

Faszinierendes Packeis soweit das Auge reicht

Ray of Light ( Nein, das kam nicht so aus der Kamera ;-)

So fotografiert man heute ;-) (Danke Ulrich für's Foto)

Die restlichen Tage auf der Insel verbrachten wir sehr relaxed, was wir uns nach dem ganzen Stress im Vorfeld auch verdient hatten.

Hier noch ein Eindruck vom zugefrorenen Achterwasser

Auf dem Rückweg machten wir (wie auch schon auf der Hinfahrt) noch bei meiner Cousine in der Nähe von Hof halt, was die 950km in zwei angenehme Teilabschnitte unterteilte. Die Gegend um Hof gilt bei Insidern auch als "Bayrischsibirien", wodurch ich noch die Chance zu ein paar Bildern von Sibirischen Tigern bekam, die ich natürlich dankend annahm ;-)

"Vier auf einen Streich" oder "Seltenes Glück"

Thereby hangs a tail!

"Ätsch, er fotografiert nur mich, Bruderherz!"

Jetzt fotografiere ich schon ca. 8 Jahre Tiger (und andere Katzen), aber eine Zungestellung wie in diesem Bild habe ich bislang noch nie erwischt. Das ist das Schöne bei der Tierfotografie, dass man vorher nie weiß, was man am Ende des Tages auf der Karte haben wird. Da hilft nur die gute, alte amerikanische Fotografenweisheit: "F8 and be there!"

Freitag, 19. Februar 2010

Computer-Nerd-Nostalgie

Als ich vor kurzem über einen alten Screenshot aus dem Jahr 1995 gestolpert bin, den ich damals von der Workbench meines geliebten Amiga 2000 gemacht habe, kam ich sofort in nostalgisches Schwärmen und freudiges Erinnern. Nicht dass ich meine Amiga-Zeit (1987-1996) während der 13-jährigen Zeit der Windows-dominierten Finsternis je vergessen hätte, aber erst seit ich 2008 vollständig auf Computer dieses Obstgroßhändlers aus Cupertino umgestiegen bin, wurde mir wieder bewusst, dass ich doch schon mal eine unbeschwerte Zeit des Computergebrauchs erleben durfte.

Ohne lästiges Treiber organisieren und nachinstallieren, Registry reparieren, Betriebssystem neu installieren, Interrupts konfigurieren (OK, das hat die PC-Welt zum Glück auch hinter sich), Blue Screens of Death und was der Windows-Fan sonst noch so alles zum glücklich sein braucht ;-)

Hier also nun besagter Screenshot:


Heute sieht das ganze mittlerweile so aus:



Falls hier irgend ein anderer Amiga-Fan, Nerd oder wer auch immer jetzt denkt: Amiga 2000? Nur? Kein A3000 oder A4000?

Dem sei entgegen geschleudert: Moment! Dieser A2000 steckte in einem schwarzen Tower-Gehäuse der Firma Eagle-Computer aus Auenwald (bei Backnang, für die Ortsunkundigen) und beherbergte eine der legendären Blizzard 2060 Karten von Phase5 mit einem Motorola 86060 und sagenhaften 50MHz sowie unglaubliche 32MB RAM. Am SCSI-Controller (kennt das überhaupt noch jemand) der Blizzard hingen eine Festplatte mit gigantischen 1GB Speicherplatz, ein SyQuest SQ3270 Wechselfestplatten-laufwerk (der Fehlkauf des Jahrhunderts) mit 270Mb Wechselplatten und ein 3,4-fach (ohne Worte) CD-Laufwerk. Natürlich hatte das gute Stück 2 Diskettenlaufwerke (wie erklärt man sowas eigentlich der heutigen Jugend? Vermutlich genauso wie man Ihnen Negativ- und Dia-Filme erklärt: Am besten gar nicht!).

Die Grafikausgabe übernahmen ein Flickerfixer (nein, das ist nix Unanständiges) und eine Picasso II von Villagetronic. Abgerundet wurde das ganze noch von einer ASDG Highspeed Serial Port Karte, damit das gute USRobotics 56K Modem (noch so ein Ding, das man heutigen Jugendlichen gar nicht erst zu erklären braucht...und den selbst gebastelten 300Baud Akustikkoppler von Ende der 80er schon gleich gar nicht) auch seinen ganzen Geschwindigkeitsrausch erzeugen konnte.
Kleine peinliche Geschichte am Rande: Um den Namen der Grafikkarte herauszukriegen musste ich doch tatsächlich in den Keller marschieren, auf dem Weg in das Eck, in dem der Amiga sein staubiges Dasein fristet, ein paar gefährliche Spinnen überlisten und zu guter Letzt das schöne Stück aufschrauben. Dabei fiel mir die o.g. Serial Port Karte ins Auge, die ich sonst bei der Auflistung sogar ganz vergessen hätte...es ist halt schon verdammt lang her ;-)
So: Genug in alten Zeiten geschwelgt, jetzt wird schleunigst an meinem Beitrag zum gerade begonnenen chinesischen "Jahr des Tigers" weitergearbeitet. Demnächst hier mehr dazu...

Donnerstag, 18. Februar 2010

Einmal mit Profis arbeiten

So könnte man den folgenden Screenshot beschreiben, den ich gerade von der Olympia-Seite des ZDF geschossen habe:


Man beachte die Farbe der Handschuhe; ob da wohl irgendwer beim ZDF ein kleines Farbmanagement-Problem hat?

Also falls irgendjemand vom ZDF diesen Eintrag je lesen sollte (was wohl ein großer Zufall wäre ;-) Ich biete gerne meine Hilfe bzw. Beratung zum Thema Farbmanagement an!

P.S.: Falls es sich aber um zwei unterschiedliche Handschuhmodelle handelt (was ich eher nicht glaube, denn es handelt sich eigentlich um ein Lizenzprodukt), nehme ich natürlich alles zurück!