Samstag, 19. September 2009

Das Ein-Auge vs. Der Farbaffe

Nein, das wird jetzt keine Rezension des neuesten Wuxia-Films, auch wenn ich vor kurzem erst einen wirklich beachtlichen Vertreter dieses Genres zum ersten Mal gesehen habe und ihn jedem, der ein Interesse an besonders beeindruckenden Landschaften und deren fotografischen und filmischen Zelebrierung hegt, nur wärmstens ans Herz legen kann, selbst wenn man der Handlung und den artistischen Einlagen nicht allzu viel abgewinnen kann.

So, jetzt aber genug davon und endlich zum eigentlichen Thema, einem meiner Steckenpferde: Farbmanagement.

Der Fotohändler meines Vertrauens – Photo Universal in Fellbach – hat mir freundlicherweise ein komplettes Eye-One Extreme Set (im Folgenden i1) und einen ColorMunki Photo (CM) zum Testen zur Verfügung gestellt, da es mich brennend interessierte, ob das relativ günstige CM (es kostet weniger als ein viertel des i1 Extrem Paketes) mit seinem bislang einzigartigen Vorgehen und den wenigen Farbfeldern in den Targets dennoch brauchbare Ergebnisse liefert.

Also waren mehrere Tage mit Targets-Drucken, Trocknen, Vermessen, Profilerstellen und noch mehr Drucken, Vergleichen und Analysieren angesagt.

Ein Ausschnitt aus dem Testumfang ;-)

Eines vorweg: Ich will hier keinen der teilweise hervorragenden und zahlreich im Web zu findenden Tests (Beispiel CM, Beispiel i1) der beiden Löungen wiederholen, sondern eher auf den Vergleich der Ergebnisse und die Frage, braucht man es oder braucht man es nicht, eingehen. Auch habe ich das Thema Monitor-Kalibrierung und -Profilierung komplett ausgeklammert, da ich hierfür mit meinem Silver Haze Pro von Quato bestens versorgt bin und mich vor allem Drucker- und Beamer-Profilierung interessierten.

Doch es bevor es richtig losgehen konnte, musste erst noch die aktuellste Version der jeweiligen Software heruntergeladen, was vor allem beim CM aus mehreren Gründen nicht gerade spaßig ist. Erstens kommt das Teil ganz ohne Software, auf der CD ist lediglich ein Verweis auf die Webseite, und das nicht gerade kleine Download-Päckchen (300Mb für Windows, 200MB für Mac) tröpfelt nur sehr langsam auf die heimische Platte. Es war nicht gerade so, dass man die Bytes einzeln mit Handschlag hätte begrüßen können, aber man fühlte sich schon etwas an die gute alte ISDN-Zeit zurück versetzt ;-) Auch bei zwei weiteren Versuchen war die Verbindung nicht gerade berauschend. Das finde ich in Anbetracht der obigen Punkte durchaus verbesserungswürdig...

Die Installation geht dann recht flott und problemlos, zumindest auf dem Mac (PC hab ich nicht getestet), aber da ist man eh nix anderes gewöhnt ;-)

Das Arbeiten mit der Software ging, von ein paar kleineren Ausnahmen abgesehen, doch davon gleich mehr, sehr gut von statten, wenn auch besonders beim CM mehr auf unerfahrene Benutzer Rücksicht genommen werden sollte und ihnen mit mehr Tipps und Hinweisen unter die Arme gegriffen werden könnte, denn genau auf die zielt das Produkt ja schließlich ab.

Zwei Punkte muss ich aber doch kritisieren:
  1. Bei beiden Lösungen stellt die Hardware auch gleichzeitig den Dongle für die Software dar, was man zwar verstehen kann, denn ohne Messgerät macht die Software i.d.R. nicht viel Sinn, aber nicht einmal der Profileditor des i1 lässt sich ohne Messgerät öffnen. Und noch viel schlimmer: Hat man gerade ein zweiseitiges Target mit dem i1 gemessen und will das Tablett und Messgerät beiseite legen und steckt dazu der Einfachheit halber das Messgerät ab, dann war die gesamte Messung für die Katz, denn die Software stellt den Dienst ein und vergisst die Messergebnisse. Auch ein Wiederanstecken hilft da leider nicht :-( Das gilt natürlich für beide Produkte, nur beim i1 ist es störender, weil das Vermessen der Targets wesentlich länger dauert als beim CM.
  2. Beim CM hat man bei der Software leider den Eindruck, dass unbedingt darauf geachtet wurde, dass man dem großen Bruder i1 nicht allzu viel Konkurrenz macht. So lässt sich z.B. der ganze Prozess von 1. Target vermessen, 2. Target dazu generieren, 2. Target drucken, trocknen, 2. Target vermessen und dann Profil generieren an keiner Stelle unterbrechen, was vor allem dann ein Problem ist, wenn man die Targets nicht nur für die empfohlenen, aber von vielen als zu kurz eingeschätzten 15min trocknen lassen will, sondern über Nacht. Der Rechner muss dann die ganze Zeit an sein. Ein Abspeichern des aktuellen Stands und späteres Weiterarbeiten nach dem Trocknen geht leider nicht. Aber wie gesagt, dass ist wohl eher dem Marketing als den Entwicklern anzukreiden.
Das eigentliche Vermessen ist bei beiden Produkten keine große Sache mehr und vor allem kein Vergleich zu den alten Lösungen, bei denen man jedes Feld einzeln ausmessen musste. Das neue Lineal/Tablett des i1 ist eine feine Sache und ein große Verbesserung zum bisherigen Lineal, bei dem man zwar auch eine ganze Zeile auf einmal abfahren konnte, aber durch das Tablett hat man zum einen einen definierten Hintergrund und zum anderen eine gute Führung zum bequemen Abfahren der einzelnen Zeilen.

Das neue i1 Tablett (hier mit "Black Backing", s.u.)

Aber das ist natürlich kein Vergleich zum CM. 5 Zeilen ganz easy von Hand abfahren, schon ist das erste Target vermessen und beim zweites genau das gleiche...das dauert keine 30s pro Target.

Der "Farbaffe" im Einsatz

Im Vergleich dazu sind die 3-4 Minuten pro Target beim i1 schon ne Ewigkeit und man versteht sofort, warum es ein cleverer Zug von x-rite ist, die Werbung für den Messroboter i1iO (Klick auf's Bild lässt den Aufkleber besser erkennen) direkt auf das Lineal zu kleben. Spätestens bei 10. Target haben sie einen rumgekriegt und man bestellt den automatisierten Helfer dazu ;-)

Wer sich fragt, wie sorgsam man beim Messen sein sollte und wie fehleranfällig das Ganze ist, dem kann ich versichern, dass die Software alle von mir mutwillig gemachten Fehler erkannte. Egal ob falsche Zeile, falsche Target Nummer, zu schnelles Abfahren, nicht vollständiges Abfahren, etc., stets quittierte die Software dies mit der Fehleranzeige. Hier bestehte beim CM auch noch ein kleiner Verbesserungspunkt, denn er hat keine akustische Rückmeldung. Man muss also nach jeder gemessenen Zeile den Kopf zum Monitor drehen, um sich zu vergewissern, ob man erfolgreich war. Bei 10 Zeilen pro Profil zwar wirklich zu verschmerzen, aber nach jeder Messung zwei verschieden Töne für Erfolg oder Misserfolg auszugeben hätte den Endpreis des CM sicherlich noch immer im bezahlbaren Bereich belassen...

Lediglich bei einem einzigen der mit dem i1 vermessenen Targets muss es wohl einen Messfehler gegeben haben, denn der Gamutplot (siehe nächstes Bild) des resultierenden Profils zeigte eine Kerbe, die dort eigentlich nicht zu erwarten wäre. Nochmaliges Messen (beim i1 ja gar kein Problem) behob den Fehler natürlich so gleich.

Messfehler bei einem Target

Hier begegnet einem natürlich eine der wichtigsten Regeln im Farbmanagement: Man sollte alle Ergebnisse immer kontrollieren. Und darin sehe ich auch eines der Probleme der ganzen "Do it yourself" Thematik, wenn man es aus Sicht eines reinen Benutzers der Hard- und Software sieht, der sich nicht tiefer mit der Materie beschäftigen will. Aber dazu mehr im Fazit.

Nachdem ich also meine Standard Papiersorten (Ilford Galerie Gold Fibre Silk, Smooth Pearl Paper, Smooth Gloss Paper, Hahnemühle Photo Rag, Monoprint Arles Plus), alle vermessen hatte, ging es nun ans Sichten der Profile und ans Drucken mit den neuen Profilen.

Kleine Anekdote am Rande, wo wir gerade die wunderbare Firma Hahnemühle erwähnen: Ich werde immer wieder gefragt, warum in meinen Lightroom-Druck-Presets, etc. "Hahnemulah" im Namen steht und nicht der richtige Name.

Das kam so: Auf seiner (wie ich finde besten Fotowebseite) Luminous Landscape Seite veröffentlichte Michael Reichmann vor ein paar Jahren einen Test von neuem Hahnemühlepapier und dabei unterlief ihm jener Schreibfehler, der, wenn man sich vorstellt wie ein Amerikaner ... sorry Kanadier ... aber egal ... diesen Firmennamen wohl ausspricht, durchaus nachvollziehbar ist. Ich fand die Schreibweise jedenfalls lustig und verwende sie seither für meine Presets. Im Artikel hat er den Fehler natürlich recht bald korrigiert (wenn auch nur mit u statt einem ü, aber das scheint für Amerikaner/Kanadier eh des öfteren ein Problem), aber wie ich gestern durch Zufall gesehen habe, ist es in der Review-Index Seite noch immer so geschrieben wie zur Veröffentlichung des Artikels. Siehe Screenshot für den ultimativen Beweis:


Nun aber zum entscheidenden Teil des Ganzen, nämlich den erzeugten Profilen. Eines gleich vorweg: Der CM liefert wirklich gute Ergebnisse, wenn man bedenkt, dass er nur so wenige Felder vermisst. Sowohl das Messgerät als auch die Software leisten also gute Arbeit.

Hier mal der Gamutplot am Beispiel des Ilford Smooth Pearl Papers, zwei Ansichten in 3D und eine 2D Projektion.




Rot ist das Profil des CM, das Drahtgitter ist das i1 Profil. Die Abweichungen sind sehr gering und, soviel kann schon vorweg genommen werden, im Druck der von mir ausgewählten Testbilder nicht sichtbar.

Wie sieht es aber mit den von vielen gelobten, von genauso vielen verteufelten generischen Profile der Hersteller aus?

Hier in Grün das Ilford-eigene Profil im Vergleich zum i1 Profil. Die Unterschiede im grün-cyan-blau-Bereich sind hier schon größer. In der Praxis zeigen sich in meinem "Blood of Emeralds" Bild in der mit Ilford-Profil gedruckten Version ganz leichte Tonwertabrisse, im extrem gesättigten Grünbereich des Wassers, die sowohl mit dem i1 als auch mit dem CM-Profil nicht zu sehen sind.

Ein Plot mit den Farben des Originalbildes (Punktwolke)

Es sieht so aus, als ob die beiden letztgenannten Profile die ganzen OutOfGamut-Farben des Bildes einfach sauberer in das Gamut der Drucker/Papier-Kombination überführen als das Ilfordprofil. Ich habe es nur mit perzeptivem Rendering Intent gedruckt, da es so viele OutofGamut-Farben hat, dass aus meiner Sicht nur dieses Sinn macht.
<schamloser werbe-einschub>Sorry wenn sich in der billigen sRGB-Version des Bildes hier im Blog nicht viel gesättigtes Grün finden läßt, aber wer die volle Pracht möchte, muss sich für den käuflichen Print entscheiden ;-) </schamloser werbe-einschub>
Bei einem anderen Problembild kann das Original Ilford-Profil dafür mit einer besseren Schattenzeichnung punkten, die mit dem CM trotz eines auf genau dieses Bild optimierten Profiles nicht zu erreichen war. Das i1 Profil konnte ich mit dem Profil-Editor der i1 Software immerhin zu einem sehr guten Ergebnis bringen, aber das direkt erzeugte i1 Profil war ebenfalls nicht auf dem Niveau des Ilford-Profils und die Drucke nicht von denen des CM-Profils zu unterscheiden. Auch der Tipp von Dieter Bethke, es mal mit Black Backing, also dem Hinterlegen des Targets mit schwarzem Material, brachte keinen Gewinn bei der Schattenzeichnung, dafür war das Papier dann schon zu dick.


Hier das gerade erwähnte Bild, das ich zum Test der Schattenzeichnung verwendet habe. Die Bilder sind aber mehr als optische Zwischenhäppchen zu verstehen, denn verkleinert und fürs Web in sRGB konvertiert dienen sie einfach nicht für mehr.

Auch bei einem weiteren Bild lieferte das Orignal Ilford-Profil den um einen Hauch besseren Print. Die Antwort auf die Frage nach dem besten Profil und ob man nicht einfach nur generische Profile der Hersteller verwenden kann anstatt sich für viel (CM) oder noch viel mehr (i1) Geld ein Messgerät samt Software zu zulegen, kann man aus meiner Sicht wohl nur mit der Standard-Antwort für alle Farbemanagement-Angelegenheiten beantworten:

Es kommt darauf an...

...zum einen auf den Anspruch, zum anderen auf das Bild, das Papier und den Drucker.

Noch eines der zum Testen verwendeten Bilder

Die generischen Profile der von mir getesteten Papiere sind durch die Bank schon sehr gut und zumindest die Drucker vom Epson 3800 an aufwärts wohl mit ausreichend geringer Varianz gefertigt, dass in aller Regel damit auch gehobene Ansprüche befriedigt werden können. In manchen Fällen bedarf es allerdings der Hilfe einer der beiden hier getesteten Lösungen, um das optimale aus einem Druck herauszuholen und hier macht der CM einen wirklich guten Eindruck, vor allem wenn man den Preis und den relativ geringen Aufwand beim Vermessen der Targets mit in Betracht zieht. Man fühlt sich unweigerlich an einen der von Steve Upton zusammengetragenen Farbmanagement-Mythen erinnert: Je mehr Farbfelder im Target umso besser das resultierende Profil...

Und der CM ist der lebende Beweis dafür, dass dieser Mythos in seiner Allgemeingültigkeit auch ein Mythos ist.

Also bleibt für den Bereich Drucker festzuhalten, dass vor allem Besitzer von hochwertigen Druckern, die eine geringe Serienstreuung aufweisen und für die die geläufigsten Papierhersteller generische Profile bereit halten, auch ohne Messhardware schon recht weit kommen.

Aber (ich wiederhole mich, ich weiß): Kunst kennt keine Kompromisse und aus diesem Grund wird man nicht um die Anschaffung wenigstens eines CM herum kommen, wenn man auch höhere Ansprüche zufrieden stellen möchte. Alternativ kann man natürlich auch einen Profilerstellungsservice (zum Beispiel diesen ... nein, ich bekomme keine Vermittlungsprovision) in Betracht ziehen, was sich vor allem dann lohnt, wenn man nur wenige Papiersorten im Einsatz hat.

Nicht immer nur Katzen ;-)

Bliebe noch das Thema Beamer zu erwähnen. Hier glänzt beim Thema Software und Handhabung vor allem das i1. Im Unterschied zum CM, der maximal im Abstand der Leinwanddiagonale von der Leinwand platziert werden darf, ist das i1 vom Messwinkel so klein, dass man es einfach auf dem Beamer platzieren kann und es dadurch nie im Weg, sprich im Projektionsstrahl des Beamers, steht. Letzteres passiert mit dem CM zwangsläufig, da die Software einen dazu zwingt, den CM recht nah und mittig an der Leinwand zu platzieren, bis sie ihr OK für die eigentlich Profilierung gibt. Dieser Vorab-Check ist natürlich sehr wichtig, weil man sonst keinerlei Möglichkeit zur Überprüfung hat, ob das Messgerät die Leinwand überhaupt korrekt erfasst. Dieser Check ist bei i1 vorbildlich gelöst und das mitgelieferte, versstellbare Stativ (siehe Bild) für den Messkopf macht die ganze Aktion zur problemlosen Angelegenheit, während man beim CM schon improvisieren muss und sich selbst um einen geeigneten Untersatz kümmern muss.

Messkopf und Stativ des i1

Die Einstellungen in der Software beschränken sich auf Gamma und Weißpunkt und man tut gut daran, den nativen Weißpunkt des Beamers zu belassen. Was bei guten TFT-Monitoren mittlerweile kein Thema mehr ist, gilt für Beamer eben noch nicht und die Anpassung des WP über den Beamer an z.B. die üblichen 6.500K führt zu schlechteren Ergebnissen in Form von Tonwertabrissen in feinen Verläufen.

Belässt man es beim Nativen WP, belohnen einen beide Messgeräte mit sehr guten Profilen, welche die Farbdarstellung auf meinem SX-50 deutlich verbessert haben.

Canon SX-50: Einmal mit i1, einmal mit CM gemessen

Betrachtet man sich die Profile, fällt auf, dass sich die Gamutplots wie Zwilling ähneln aber um einen (nahezu) konstanten Wert zu einander verschoben sind. Verifizieren läßt sich das ganze zwar besser in 3d direkt in Colorthink, aber um es hier zu veranschaulichen dürfte der folgende 2d Plot geeigneter sein.

Das CM-Profil ist das mit dem "Wurmfortsatz" im blauen Eck

Erklären kann ich das nur damit, dass der CM vermutlich mehr vom reflektierten Licht misst und es dadurch zu einer Verschiebung des Weißpunktes kommt. Ich werde das noch weiterverfolgen, kann aber schon so sagen, dass das i1 Profil wohl das korrektere von beiden ist. Wenn man aber keinen direkten Vergleich hat, liefert auch das CM-Profil schon sehr stimmige Farben und beide stellen wie gesagt eine große Verbesserung zur Projektion ohne Profil dar.

Abschließend mein Fazit: You get what you pay for! Aber der CM ist sein Geld auf alle Fälle Wert und Leistungsunterschied zwischen beiden Lösungen ist deutlich geringer als der Unterschied im Preis. Umso verständlicher dass x-rite die Software des CM in einigen Punkten eingeschränkt hält, um den Markt des großen Bruders nicht unnötig zu kannibalisieren ;-)

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Vielen Dank für den Test!

Hast Du auch geprüft, inwieweit sich das CM Profil verbessern lässt, wenn man die Möglichkeit nutzt, weitere individuelle Targets zu drucken?

MfG Jürgen

Harald Loeffler hat gesagt…

Hallo Jürgen,

ja, aber ich konnte dadurch bei den von mir getesteten Papieren und Motiven keine Verbesserung feststellen. Siehe dazu auch den Absatz vor dem Bild von dem trinkenden Tiger.

VG
Harald

Peter Kluwick hat gesagt…

Hallo Harald!
Habe gerade den Test gelesen, Danke dafür!! Obwohl Du mit Quato deinen Monitor kalibrierst, hast Du einen der zwei hier getesteten trotzdem an Monitoren ausprobiert? Möchte gerne wissen ob die hierfür genauso gut taugen wie bei den Druckern!

Danke und schönes Weekend
Piet ;)

Harald Loeffler hat gesagt…

Hallo Piet,
ich nutze das i1Pro öfters zum Kalibrieren von Bildschirmen, das geht sehr gut. Das CM müsste mit der aktuellen SW auch sehr gut für Monitore gehen, habe ich aber nicht getestet, weil ich es gleich nach dem Test wieder zurückgegeben habe.

Vom Prinzip ist aber ein Colorimeter für Bildschirme besser geeignet, sofern die Filter für RGB im Messgerät mit den Filtern im Monitor nicht zu unterschiedlich sind.

Bei einem Spektrophotometer wird das Licht in sehr viele kleine Wellenlängen-Bereiche zerlegt, so dass für jeden Bereich nur noch wenig Licht übrig bleibt. Dadurch kommt es beim Messen von dunklen Farben zu stärkerem Rauschen und minimal schlechteren Profilen, aber das ist wirklich meist zu vernachlässigen.

Wenn Du also ein CM oder i1 anschaffen willst, du macht mit beiden keinen Fehler.

VG
Harald